- Installation, Gips, Latex, Spiegel, Faden
- ca. 55 × 55 cm + raumgreifende Latexelemente
- 2026
In der Installation „Unter Druck“ sind Gipsabdrücke von Vulven auf einem Spiegel arrangiert und von unterschiedlichen roten Latexstrukturen überlagert. Die Materialien erzeugen Verdichtung, Spannung und eine körperlich spürbare Enge, die auf innere wie äußere Formen von Druck verweist. Das Latex fungiert als membranartige Struktur: Es verhüllt, verbindet, umschließt und erweitert die Arbeit in den Raum. Als
zentrales Element bindet der Spiegel die Betrachtenden in die Komposition ein und macht sie zum Teil der Arbeit. So entsteht ein offenes Spannungsfeld zwischen Intimität, Sichtbarkeit, Körperlichkeit und gesellschaftlichen Zuschreibungen.