Collection:
Tamara Berger
Tamara Berger – Widerstand in Form und Material
In der künstlerischen Praxis von Tamara Berger ist die Provokation kein Selbstzweck, sondern eine Notwendigkeit. Die Stuttgarterin bewegt sich in den zwischen Malerei, Installation und Performance, wobei sie gezielt die Widersprüche im System sichtbar macht. Anstatt sich in altbewährte Ästhetiken einzufügen, setzt sie auf eine Form der Rohheit, die Konfrontation sucht.
Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Dekonstruktion des Körpers als politischer Raum. Berger macht Gewalt und Machtverhältnisse spürbar, ohne sie für den Betrachter gefällig
aufzubereiten oder konsumierbar zu machen. Ihre Kunst ist eine klare Absage an den
Kunstmarkt als Lifestyle-Event und gegen rein dekorative Diversitätsgesten.