Collection: Allegra Piergallini

Allegra Piergallini, geboren am 8. Oktober 2007 in Velbert, studiert Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf. In diesem Jahr wurde sie von der Deutsch-Italienischen Gesellschaft Düsseldorf für ihre Projekte zum Frauenbild in Deutschland und Italien mit dem Grazia-Lindt-Preis ausgezeichnet.

Innerhalb ihrer künstlerischen Praxis verfolgt Allegra Piergallini einen interdisziplinären Ansatz, der sich in ihren jüngsten Werkphasen insbesondere im performativen Bereich weiterentwickelt hat. Neben übergeordneten gesellschaftlichen Fragestellungen beschäftigen sich ihre Arbeiten vor allem mit der Rolle und Wahrnehmung der Frau. Die behandelten Themen reichen von Sexualität und der dynamischen Beziehung zwischen Männern und Frauen bis hin zu individuellen Vorstellungen von Weiblichkeit in ihren jeweiligen historischen Kontexten.

Dabei scheut sie weder provokative noch extreme Darstellungsformen. Der weibliche Körper wird weder idealisiert noch ästhetisch verklärt, sondern in seiner Realität gezeigt. Die Betrachterinnen und Betrachter werden mit einer Wirklichkeit konfrontiert, die nicht darauf abzielt, angenehm, beruhigend oder tröstlich zu wirken. Vielmehr sind sie eingeladen, die inneren Konflikte der von der Künstlerin dargestellten Frauen – Konflikte, die häufig eine zutiefst persönliche Dimension besitzen – wahrzunehmen und zu verstehen. Durch diese Konfrontation sollen gesellschaftliche Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern kritisch hinterfragt werden.

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