Collection: Tamara Berger
Tamara Berger ist eine feministische Künstlerin, deren interdisziplinäre Praxis Malerei, Performance und Installation umfasst. Im Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit stehen gesellschaftliche Machtstrukturen, weibliche Identität, Mutterschaft, Körperpolitik und die Sichtbarkeit weiblicher Erfahrungen. Durch die Verbindung persönlicher Narrative mit gesellschaftspolitischen Fragestellungen schafft sie Arbeiten, die sowohl intime als auch kollektive Perspektiven eröffnen.
Ihre künstlerische Praxis ist stark von internationalen Erfahrungen geprägt. Künstlerresidenzen führten sie nach Thailand (La Fenice Gallery, Koh Phangan), Japan (Metropolitan Fukujusou und Art Spot Korin, Kyoto), Portugal (Hangar – Centro de Investigação Artística, Lissabon), sowie nach Argentinien (Corazon Residency, La Plata), Spanien (Maldita Estampa, Barcelona) und Finnland (Fenix Hub, Meltola) wo sie jeweils neue kulturelle Kontexte und feministische Diskurse in ihre Arbeit integrierte.
Tamara Berger präsentierte ihre Arbeiten in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Europa, Asien sowie Nord- und Südamerika. Zu ihren jüngsten Einzelausstellungen zählen „Every 3 Days“ (DemotZ, Ludwigsburg, 2025), „Vox Femine“ (Corazon, La Plata, Argentinien, 2024), „Mothers are Superheroes“ (Bijelo Polje, Montenegro, 2023), die Ausstellung in der Makowski Galerie Berlin (2023) sowie „Illuminations of Japan“ (Art Spot Korin, Kyoto, 2022). Ihre Arbeiten waren darüber hinaus unter anderem in London, Chicago, Brighton, Zürich, Barcelona, New York und Stuttgart zu sehen.
In ihrer künstlerischen Praxis versteht Tamara Berger Kunst als einen Raum des Widerstands, der Reflexion und der gesellschaftlichen Transformation. Ihre Arbeiten bewegen sich zwischen persönlicher Erfahrung und politischer Aussage und hinterfragen etablierte Narrative über Geschlecht, Körper und soziale Rollen.