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Irène Mélix
Irène Mélix (*1988) ist Künstlerin und Kulturarbeiterin. Sie studierte Kulturwissenschaften in Hildesheim und Paris sowie Bildende Kunst in Dresden und Krakau. Sie arbeitet multimedial an der Schnittstelle von politischen und ästhetischen Fragestellungen. Ihr Hauptinteresse gilt dem Potenzial künstlerischer Methoden, um Geschichte/n zu erzählen. Zu ihren Themen gehören die Konstruktion queerer Identitäten, politische Geschichten, Grenzräume und die Bedingungen künstlerischer Arbeit selbst. Ihre recherchebasierten Arbeiten führen sie in internationale Archive, sie stellt europaweit aus, unterrichtet an Universitäten und ist kuratorisch tätig. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Kunstmuseum Bochum (2026), Kunstmuseum Gelsenkirchen (2026), BWA Wrocław (2025), Kunsthaus Dresden (2023, 2024), Kunsthalle Osnabrück (2022), Schwules Museum Berlin (2021), der Pochen Bienale (2020), der Lyon Biennale (2019), AIR Wrocław (2019) und der Fondazione Sandretto Re Rebaudengo in Turin (2018) gezeigt.
2025 schloss sie ihre Promotion in künstlerischer Forschung an der Bauhaus-Universität Weimar ab, in der sie künstlerische Methoden des Queerings von Historiographien untersuchte. Nach einer Residency am ISCP in Brooklyn, New York, lebt und arbeitet sie heute wieder in Dresden.