Sammlung:
Rudra Kishore Mandal
Geboren und aufgewachsen in Kolkata, zog Rudra nach Hyderabad, um am Sri Venkateshwara College of Fine Arts zu studieren. Nach dem Abschluss als Bachelor of Fine Arts arbeitete Rudra über einen Zeitraum von sechs Jahren als Grafikdesigner*in in drei verschiedenen Städten Indiens.
Nach der Rückkehr nach Kolkata im Jahr 2008 begann Rudra erneut, unabhängige künstlerische Arbeiten in unterschiedlichen Medien wie Malerei, digitalen Grafiken und Installationen zu schaffen. Die Werke werden sowohl in Indien als auch international über physische und virtuelle Galerien ausgestellt.
Rudra versteht sich als „Artivist“ – also als Künstler*in, die Kunst als Werkzeug für Aktivismus im Bereich Menschenrechte nutzt, insbesondere mit Fokus auf Gender- und Sexualitätsthemen. Als queere Person prägen die Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität und Geschlechtsidentität einen großen Teil der Arbeiten. Dabei werden die politischen Dimensionen queerer Körper, Feminismus sowie Rechte rund um Gender und Sexualität erforscht, um anderen queeren Menschen einen Bezugspunkt und ein Gefühl von Zugehörigkeit zu ermöglichen.
Rudra war bereits in zahlreichen nationalen und internationalen Gruppenausstellungen vertreten, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Alliance Française, dem American Center, dem British Council, dem italienischen Kulturministerium, Eurasia, Spazio Tempo Arte, AIAPI, UNESCO, Queer Asia, Amnesty International, Blackwall, der SOAS University London und dem British Museum sowie KCC und ICCR in Kolkata, der India Art Fair in Delhi und der Art Society of India in Mumbai.